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Mehrheit wünscht sich Betreuungsgeld
04.11.2009
 
Mehrheit wünscht sich Betreuungsgeld

Eine Mehrheit der Deutschen befürwortet laut einer repräsentativen Emnid-Umfrage das von der Bundesregierung geplante Betreuungsgeld für Familien. Knapp zwei Drittel der befragten Bürger sprachen sich dafür aus. Ein Drittel ist dagegen. Die Pläne für ein Betreuungsgeld in Höhe von monatlich 150 Euro sind im Koalitionsvertrag von Union und FDP festgehalten. Das Geld soll von 2013 an Eltern zustehen, die ihre unter drei Jahre alten Kinder zu Hause betreuen - also nicht in eine Kita geben. Unklar ist noch, ob es in bar oder als Gutschein ausgegeben wird.

Das Betreuungsgeld ist umstritten. So hatte der Bürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), behauptet, das Geld werde von vielen Empfängern ohnehin nur „versoffen". Es komme den Kindern nicht zugute. Er hatte für die Äußerung heftige Kritik geerntet.

In der Debatte über ein Betreuungsgeld hat sich der frisch gekürte Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) gegen die CSU gestellt. „Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich davon nichts halte." dpa
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