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Kinderschutz Hilfen beim Auf- und Ausbau interdisziplinärer lokaler Netzwerke
30.09.2010
 

Kinderschutz: Hilfen beim Auf- und Ausbau interdisziplinärer lokaler Netzwerke

Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz: Kein Kind darf aus dem Blick geraten

Projekt 'Gütesiegel Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz der Uniklinik Ulm läuft bis 31. Dezember 2010 - Land stellt rund 250.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung

29.09.2010„Wir wollen Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern effektiver entgegenwirken. Dazu müssen die Hilfen für Familien in Problemlagen gut aufeinander abgestimmt werden“, sagte Sozialministerin und Kinderbeauftragte der Landesregierung, Dr. Monika Stolz, am Mittwoch (29.9.). „Hierzu bedarf es eines funktionierenden Netzwerkes auf lokaler Ebene. Seine Aufgabe liegt darin, Hilfen für Familien frühzeitig und passgenau anbieten zu können, wo sie im Interesse der Kinder notwendig sind. Gerade der Auf- und Ausbau eines solchen Netzwerkes und in der Folge auch dessen Verstetigung bilden dabei allerdings oftmals die größte Schwierigkeit“, erläuterte die Ministerin weiter.

Mit dem mit Landesmitteln geförderten Projekt „Gütesiegel Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz“ der Universitätsklink Ulm in Zusammenarbeit mit dem Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg - Landesjugendamt (KVJS) können interessierte Stadt- und Landkreise zukünftig hierbei weitere Unterstützung erhalten. Dazu ist vorgesehen, mithilfe der Sachkundigen vor Ort Vernetzungskonzepte zu entwickeln und abzustimmen, die gemäß wissenschaftlich abgesicherten Standards und bisherigen Best-Practice-Erfahrungen beschlossen werden. Der besondere Vorteil ist, dass diese Vernetzungskonzepte unter Berücksichtigung der jeweils spezifischen Bedingungen in der Kommune erarbeitet werden. Den Abschluss bildet ein Gütesiegel. Die Ausschreibung des Projektes unter den Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs erfolgt in den nächsten Tagen. Das Projekt läuft bis zum 31. Dezember 2011. Das Land stellt hierfür rund 250.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

„Wir hoffen, mit diesem Angebot an nicht nur theoretischer, sondern auch ganz konkreter praktischer Hilfe die vielfach im Land vorhandende Bereitschaft zur Vernetzung und Zusammenarbeit im Bereich der Frühen Hilfen und des Kinderschutzes weiter anzuregen. Damit kommen wir bei unserer Aufgabe, im Kinderland Baden-Württemberg einen nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Kinderschutz zu praktizieren, wieder einen guten Schritt voran“, so abschließend die Ministerin.

Quelle: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg

Stuttgart, 30.09.10 - Nr.338/2010



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