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Werkrealschule kommt gut an
27.10.2010
 
„Werkrealschule kommt gut an"

Anmeldungen Kultusministerin Schick sieht den Rückgang bei den Hauptschülern gestoppt.

Ungeachtet des politischen Streits über die Werkrealschule in Baden-Württemberg hat dieser neue Schultyp aus Sicht der Kultusministerin Marion Schick (CDU) Eltern und Schüler überzeugt. Die bisherigen Anmeldezahlen zeigten, dass der Rückgang der Hauptschülerzahl gestoppt sei. Im kommenden Schuljahr 2011/12 werde es insgesamt 556 Werkrealschulen im Südwesten geben. Diese Schulart sei „endgültig in der Fläche angekommen", sagte Schick am Dienstag in Stuttgart. Die Regierungspräsidien hätten in der zweite Antragsrunde 31 Werkrealschulen genehmigt. Einzügige Hauptschulen hätten zudem die Möglichkeit zur Kooperation mit Werkrealschulen.

Die Bewerbungen bestätigten, dass es eine hohe Nachfrage, ein hohes Interesse und ein hohes Vertrauen in diesen mittleren Bildungsabschluss gebe, sagte Schick. Eine Stichprobenerhebung der Anmeldezahlen an Werkrealschulen in fünf Stadt- und Landkreisen zeige, dass der in den vergangenen Jahren demografisch bedingte Schülerrückgang an Hauptschulen mit dem Start der Werkrealschule abgefedert worden sei. Eindeutige Ergebnisse könne erst die allgemeine Schulstatistik liefern, die zum Ende des Jahres erwartet wird.

Für die verbleibenden 400 Hauptschulen gebe es das Angebot, mit Werkrealschulen in ihrer Region zu kooperieren. So könnten Schüler Wahlpflichtfächer der Werkrealschulen besuchen oder einen Austausch von Lehrern vereinbaren. Die Werkrealschule ist eine neue Schulart, die es nur in Baden-Württemberg gibt. Die Schüler können den Hauptschulabschluss oder die mittlere Reife erwerben. dpa/dapd
VEIL
Artikel aus der Stuttgarter Zeitung
Stadtausgabe (Nr. 249)
vom Mittwoch, den 27. Oktober 2010, Seite Nr. 7



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