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Die Regeln fürs Betreuungsgeld
01.08.2013
 
Familie: Das Geld erhält, wer keine öffentlich geförderte Einrichtung nutzt. Christoph Link

Von heute an gibt es das Betreuungsgeld. Die Leistung in Höhe von momentan 100 Euro pro Monat erhalten Eltern, die ihre Kleinkinder - geboren ab dem 1. August des vergangenen Jahres - nicht in eine öffentliche geförderte Kinderbetreuungsstätte schicken. In der Regel wird das Betreuungsgeld ab dem 15. Lebensmonat für die Dauer von maximal 22 Monaten gezahlt. Zuvor steht den Familien das einkommensabhängige Elterngeld zu. Haben Vater und Mutter parallel Elterngeld bezogen, kann dieser Anspruch schon vorher aufgebraucht sein, dann kann das Betreuungsgeld schon früher fließen. Der Zuschuss wird allerdings angerechnet auf das Arbeitslosengeld II (Hartz IV), auf Sozialhilfe oder den Kinderzuschlag.

Anders als häufig gedacht, gibt es das Geld auch, wenn das Kind in einer privaten oder betrieblichen Tageseinrichtung versorgt oder wenn es von einer Tagesmutter, Kinderfrau oder einem Au-Pair-Mädchen betreut wird. Voraussetzung ist dann aber der Nachweis der betreuenden Stelle, dass für das Kind keine gesetzlich definierten öffentlichen Leistungen in Anspruch genommen werden. Das Betreuungsgeld wird für höchstens 22 Monate gezahlt.

Soll das Kind etwa nach dem zweiten Geburtstag doch eine staatliche geförderte Kita oder einen Kindergarten besuchen, dann endet der Anspruch auf Betreuungsgeld mit dem Ablauf des Monats, in dem die Voraussetzung entfällt. In Baden-Württemberg ist übrigens für Anträge und Auszahlungen die staatliche L-Bank zuständig, die auch das Elterngeld auszahlt.

STUTTGARTER ZEITUNG  -  01.08.2013



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