Die Zielgruppe

 

Die Zielgruppe unseres Leistungsangebotes umfasst 10 Mädchen und Jungen für die eine stationäre Heimunterbringung in der Hilfeplanung als sinnvoll erachtet wird, unabhängig von Herkunft, ethnischer Zugehörigkeit und Religionszugehörigkeit im Aufnahmealter von 6 bis 16 Jahren. Häufig sind die Erziehungsberechtigten der Kinder und Jugendlichen, die bei uns untergebracht werden, vorübergehend oder dauerhaft nicht in der Lage, mit ihren Kindern den Alltag so zu gestalten, dass das Wohl des jungen Menschen gesichert ist. Ein anderer Aufnahmegrund besteht, wenn die Jungen und Mädchen für ihre positive Entwicklung einer Förderung bedürfen, für welche die Ressourcen der Herkunftsfamilie und ihres sozialen Umfeldes im Moment nicht ausreichen. Die Kinder und Jugendlichen, die wir aufnehmen, sind durch ihre Lebenssituation oft stark belastet, viele haben Entwicklungsdefizite, Verhaltensauffälligkeiten, Teilleistungsstörungen, Konzentrations- und Lernleistungsstörungen, wie auch Auffälligkeiten im emotionalen und sozialen Bereich. Ein besonderes Angebot unserer Einrichtung richtet sich an Kinder und Jugendliche mit Misshandlungserfahrungen. Kinder und Jugendliche können von unterschiedlichen Gewaltarten betroffen sein. Vor allem sind hier zu nennen: körperliche Gewalt, sexuelle Gewalt, psychische Gewalt und indirekte Gewalterfahrungen. Vor allem aber muss auch benannt werden, dass Jugendliche zunehmend mehr auch Opfer von psychosozialer Gewalt innerhalb des Klassenverbands, von Vereinen, Gruppen und ganz besonders auch auf Plattformen der virtuell sozialen Netzweke betroffen sind. Der Begriff des Cybermobbings gewinnt zunehmend mehr an Präsenz und Brisanz. 

Nicht aufgenommen werden:

  • junge Menschen mit stoffgebundenen Suchtproblematiken
  • Mädchen und Jungen mit akuten suizidalen Tendenzen
  • Jugendliche, die nicht für die Unterbringung in einer altersgemischten Gruppe geeignet sind, aufgrund von pädiatrischen, psychologischen und psychiatrischen  Befunden und Diagnosen und somit einem ganzheitlichen, produktiven, und konstruktiven Gruppenprozess entgegenstehen.

 



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